Eine geflickte Brücke über einem Bachlauf

Der Weg

Meine persönlichen Gedanken dazu

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.

Der erste Schritt zum neuen Weg

Manchmal spürt man, dass die Zeit gekommen ist, einen neuen Weg zu gehen. Man fühlt sich freudlos, leer und manchmal, als wäre man in einer Sackgasse. Man kann keinen klaren Gedanken fassen, ein Ausweg scheint in weiter Ferne. Man ist gezwungen, das Schicksal hinzunehmen oder einen neuen Weg einzuschlagen.

Aber welcher Weg ist der richtige? Viele Menschen, die zu mir kommen, haben bereits mehrere Wege eingeschlagen und sich an allem Möglichen orientiert, nur nicht an sich selbst. Dabei kennt das Unterbewusstsein den richtigen Weg. Es kann so einfach sein. Warum gehen wir ihn dann nicht?

Manchmal merkt man es gar nicht

In der Eile der Zeit hat das Bauchgefühl oft keinen Platz mehr.

Ab und zu will man es nicht merken

Vielleicht passt das Bauchgefühl nicht zum aktuellen Leben, oder das Umfeld lenkt ab. Zur Ellenbogengesellschaft passt kein Bauchgefühl, sonst geht man doch unter. Man muss ja schließlich irgendwie überleben.

Gelegentlich weiß man den Weg

Man möchte ihn aber nicht gehen, weil er mit Unannehmlichkeiten verbunden ist und die Angst vor dem Ungewissen einen daran hindert.

Manchmal will man ihn gehen, aber nicht allein

Sonst wären Sie nicht auf der Suche. Hin und wieder ist es besser, jemanden Außenstehenden an seiner Seite zu haben.

Einen Menschen an der Seite

Einen Menschen, mit dem Sie über alles reden können, ohne Angst zu haben, etwas Falsches zu sagen, das den anderen verletzt oder eine Familien- oder Beziehungskrise auslöst.

Jemanden, bei dem Sie sich fallen lassen und entspannen können, ganz ohne schlechtes Gewissen. Jemanden, der Ihnen Stärken, Kraft und Energie aufzeigt, die in Ihnen stecken und die Sie selbst nicht für möglich gehalten hätten. Und jemanden, der Ihnen einen anderen Weg zeigen kann, der sich manchmal nicht rational erklären lässt und trotzdem nicht zu verachten ist.

Meine ehrliche Meinung: Hilfe zur Selbsthilfe

Meine Überzeugung ist, dass langfristig nur ein Weg wirklich in Frage kommt: Hilfe zur Selbsthilfe. Denn meiner Meinung nach kann sich jeder Mensch in vielen Themen selbst helfen, wenn er mit sich im Reinen ist, einen festen Stand im Leben hat und Blockaden gelöst sind. Würde man anderen die Verantwortung für das eigene Leben überlassen, macht man sich abhängig, und das kann niemals das Ziel sein.

Sie denken jetzt vielleicht: Diese Frau hat keinen guten Geschäftssinn. Wenn sie mir hilft, mir selbst zu helfen, braucht man sie ja nicht mehr. Solche Stimmen wurden schon öfter laut. Soll ich Ihnen etwas sagen? Sie haben recht. Denn das ist für mich kein Geschäft, sondern mein Weg und meine Bestimmung.

Ich tue heute bewusst das, was ich jahrelang für Familie, Freunde und Tiere oft unbewusst getan habe: Ich begleite Menschen, die Hilfe suchen, vorbeugend handeln möchten oder in ihrem Leben nicht mehr weiterwissen und nach Alternativen suchen.

Alles hat seinen Sinn

Früher habe ich viel intuitiv gehandelt, konnte aber vieles nicht erklären. Mittlerweile habe ich zahlreiche Seminare besucht, meine osteopathische Fachausbildung abgeschlossen und viele Fachbücher gelesen, um meine Intuition mit fundiertem Hintergrundwissen zu untermauern. Heute bin ich um einige Antworten reicher. Das beruhigt.

Aufgrund von Erfahrungen und Lebensumständen, die sich zunächst negativ anfühlten, gehe ich heute wieder den Weg weiter, den ich vor Jahren verlassen hatte. Mittlerweile bin ich sogar für manche Lebensprüfung dankbar, weil ich gelernt habe, dass Stehenbleiben und ständiges Zurückschauen krank machen.

Auch ich habe Hilfe gebraucht, um den Mut zu finden, weiterzugehen. Und es lohnt sich, selbst dann, wenn man ab und zu einen Schritt zurückgehen muss, um das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Jeder, der heute auf eigenen Füßen steht, ist eine Zeit lang mit Hilfe anderer gegangen.

Stefanie Weber während einer Infusionstherapie im Kneippgarten
Einer von vielen Arztterminen aufgrund meiner chronischen Erkrankungen. Wenn ich wieder eine Infusionstherapie brauche, darf ich mich manchmal in den wunderschönen Kneippgarten von Dr. Gudrun Madre in Feucht setzen und die Ruhe genießen. Und manchmal kommen die Katzen, legen sich auf meinen Schoß und genießen die Streicheleinheiten.
Ich gehe meinen Weg. Und Sie?
— Stefanie Weber

Danksagung

Als Erstes danke ich meiner Familie, die all meine Veränderungen wahrnimmt, hinnimmt und mitträgt.

Unserem Großen, um den wir ab der ersten Minute Angst haben mussten, der sich jedoch trotz schlimmster ärztlicher Prognosen durchgekämpft hat und mir immer wieder zeigt, dass alles möglich ist. Er hat Kräfte und Kampfgeist in mir geweckt, die ich nie für möglich gehalten hätte. Durch seine seltene Erkrankung liegen viele Ängste und schlaflose Nächte hinter uns. Dadurch bin ich wieder zu meinen Wurzeln zurückgekehrt, um ihm ganzheitlich die bestmögliche Unterstützung zu geben.

Unserem kleinen, mittlerweile sehr großen Löwen, der ebenfalls schon einiges durchgemacht hat, von eigenen schweren Erkrankungen und Unfällen bis hin zu Zeiten, in denen er oft tage- oder wochenlang mit in der Klinik war. Ich bin immer wieder erstaunt, wie er unser chaotisches Leben meistert und sich auf neue Lebenssituationen einstellt. Durch sein gesundes Selbstbewusstsein bringt er viel Normalität in unsere Familie. Schon als Kind wurde er von Freunden und Nachbarn Strahlemann genannt, und das stimmt bis heute.

Genauso bleiben auch die beiden anderen Kinder, die es nicht geschafft haben, für immer in meinem Herzen.

Ich danke meinem Lebensgefährten, der sich im Juni 2024 in mein Leben getanzt hat. Durch ihn darf ich erfahren, wie sich eine Patchworkfamilie anfühlt, denn ich habe zwei Bonuskinder, einen Bonushund und sozusagen eine neue Herzensdame für Shadow dazugewonnen. Nach all den Verletzungen und schwierigen Erfahrungen glaubte ich nicht mehr an eine Beziehung und wollte auch keine, doch er kam in mein Leben, versprach anders zu sein als die anderen und zog einfach bei mir ein. Durch ihn erfahre ich täglich neu, was eine achtsame und vertrauensaufbauende Partnerschaft bedeutet.

Besonders danke ich meinen Großeltern, die mir viel Positives fürs Leben mitgegeben haben. Ohne sie wäre meine Kindheit ganz anders verlaufen, sie waren mein Fels in der Brandung. Ebenso danke ich meinem großen Bruder, den ich früher angehimmelt und für seine Fähigkeit zur Abgrenzung bewundert habe, sowie meinem Adoptivvater, der mir durch die Adoption eine Großfamilie mit viel Familiensinn geschenkt hat.

Ich danke meiner Mutter und meinen Stiefvätern, die stets ihr Bestes gegeben haben, so wie sie es für richtig hielten. Auch wenn unsere Wege herausfordernd waren, erkenne ich an, dass ihr Handeln aus ihrer eigenen Geschichte und ihren Möglichkeiten heraus geprägt war.

Meinen Freunden, von denen jeder auf seine Weise dazu beigetragen hat, dass ich meine Ängste überwinde und den Weg der Selbstverwirklichung gehe, sei es durch ehrliches Feedback, gute Ideen oder auch einmal durch einen notwendigen Schubs. Ebenso jenen, die sich immer wieder gern unter meine Hände begeben. Danke, dass ihr mir Raum gebt, mich anhört, mit mir reflektiert und gelassen bleibt, wenn mein Kopf schneller ist als der Rest der Welt.

Ich danke allen Tier- und Humanärzten, Heilpraktikern und Therapeuten, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen, allen Energetikern für den wertvollen Austausch sowie all meinen Lehrern und Ausbildern für ihre Wegbegleitung.

Ich bin dankbar dafür, einiges überlebt zu haben, bewusst leben gelernt zu haben, die Liebe und Achtung anzunehmen, die mir geschenkt wird, und für die Erkenntnis, dass alles auf irgendeine Weise Sinn macht. Ich danke Gott und den Engeln dafür, dass ich geführt werde, immer wieder Zeichen erhalte, dass ich auf dem richtigen Weg bin, und dass ich mit meiner Lebensgeschichte viele Menschen bewegen darf.

Für dunkle Stunden wünsche ich allen Menschen die Eigenschaften der Sonnenblume: dass sie ihr Gesicht dem Licht zuwenden, damit die Schatten hinter sie fallen.

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